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Radlach i. Steinfeld, Pfarrkirche St. Martin
Kärnten

7/I
Restaurierung 2009

spätes 18.Jh.* Erbauer unbekannt

Disposition*

Manual: C / E – c’’’, kurze tiefe Oktav

Coppel 8'
Principal 4'
Rohrflöte 4'
Octav 2'
Mictur 2-fach

Pedal: C - c, chromatisch)
Subbass 16’
Octavbass 8’

Koppeln: angehängtes Pedal

* Orgel-Prüfungsprotokoll vom 1.3.1996, Bundesdenkmalamt Abt. Klangdenkmale

Die Bauweise der Orgel lässt vermuten, dass sie, unter Verwendung von Teilen einer älteren Orgel, zwischen 1835 und 1860 von Bartholomäus Hörbiger gebaut wurde. Das Hauptwerkswellenbrett scheint von Alois Hörbiger zu stammen.
Der Balg, der jetzt hinter der Orgel steht, war ursprünglich auf dem Dachboden.
Auf Manualklaviaturhöhe wurde das Gehäuse gekürzt, mitunter im Zusammenhang mit dem Kirchenumbau in den 1950er Jahren, bei dem ein niedrigeres Deckengewölbe eingezogen wurde.
Die derzeitige Stimmtonhöhe der Orgel ist mit 452 Hz bei 19,4° C ist sehr hoch.

 
   
 
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